Personal

Service- und dienstleistungsorientiertes Personalmanagement

Fachkräfteangebot und Beschäftigungsfähigkeit sichern sowie ­Arbeitsbedingungen bedarfsgerecht und serviceorientiert gestalten

Was ist damit gemeint?

Die Dienstleistungsorientierung des Personalmanagements bezieht sich auf eine Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in administrativen und berufsausbildenden Prozessen.

Die Personalbetreuung sorgt optimalerweise entlang der gesamten Beschäftigungszeit der Mitarbeitenden für stimmige Rahmenbedingungen. Dies umfasst die Begleitung bei arbeits-, vertrags- und tarifrechtlichen Fragestellungen, inklusive der Themen Vergütung, Arbeitsschutz, soziale Sicherheit und betriebliche Altersvorsorge.

Ausbildung
Durch die Ausbildung junger Menschen wird nicht nur die Fachkräftebasis der Organisation gesichert, sondern zugleich gesellschaftliche Verantwortung übernommen: Für die Auszubildenden bedeutet sie eine Erweiterung der fachlichen und sozialen Kompetenzen, was zu einer Steigerung der individuellen Beschäftigungsfähigkeit, d.h. der Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt, führt.

Die Ausbildungsaktivitäten orientieren sich idealerweise nicht nur an den Anforderungen der eigenen Forschungsorganisation, sondern auch an den Bedürfnissen der Region. So bietet beispielsweise eine Beteiligung im Rahmen einer sogenannten Verbundausbildung, die eine Zusammenarbeit verschiedener Betriebe und Organisationen in der Ausbildung zum Ziel hat, den Vorteil, dass sie die Fachkräftebasis und Ausbildungsqualität auch bei den regionalen Partnern sichert. Gleichzeitig kann durch solche Kooperationen die Berufsausbildung attraktiver gestaltet und die regionale Entwicklung gestärkt werden. 

Wie kann eine Umsetzung in Forschungsorganisationen aussehen?

  • Etablierung eines Kompetenzzentrums für die Beantwortung von tariflichen, arbeits- und versorgungsrechtlichen Fragestellungen
  • Aus- und Fortbildung der Fach- und Führungskräfte sowie der Sicherheitsexperten in Fragen des Arbeitsschutzes, regelmäßige Begehungen der Ein­richtungen
  • Qualifizierungsangebote für Ausbildungsbeauftragte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personalmanagement
  • Kooperationen bei Informations- und Ausbildungsangeboten, wie Berufsorientierung in Schulen, betrieblichen Ausbildungswerkstätten oder Schülerlaboren, Verbundausbildung oder duale Studiengänge
  • Etablierung von Qualitätsmanagementprozessen in der Ausbildung nach ISO 9001
  • Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle (z.B. Ausbildung in Teilzeit)

Praxisbeispiele

Berufsausbildung bei Fraunhofer


Die Fraunhofer-Gesellschaft bietet als Arbeitgeber rund 40 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge in ganz Deutschland an und sieht ihren Auftrag neben der Vermittlung von praktischen Fertigkeiten und dem nötigen Fachwissen auch in die Weiterentwicklung der überfachlichen Qualifikationen, sogenannten »Soft Skills«.

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Duale Ausbildung in der Leibniz-Gemeinschaft
Das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft hat seit vielen jahren das Amt des Präsidiumsbeauftragten für die Duale Ausbildung der Leibniz-Gemeinschaft sowie den Arbeitskreis Duale Ausbildung eingerichtet und vergibt jährlich den "Leibniz-Auszubildenden-Preis".

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Weiterführende Informationen

Pakt für Forschung und Innovation III
Informationen anzeigen

Nachhaltigkeits-
berichterstattung

DNK-Kriterien

  • 14 Arbeitnehmerrechte
  • 16 Qualifizierung

GRI-Indikatoren

  • G4-LA 5–9
  • G4-LA 16